Mit einem feierlichen Spatenstich Ende September beginnt der Bau eines neuen Forschungsgebäudes für den Fraunhofer-Institutsteil BioCat in Straubing. Der Neubau stärkt den Forschungs- und Innovationsstandort und schafft Raum für die Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe.
Ehrengast Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident, gab gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Fraunhofer IGB, des Zweckverbands, der Politik und des Projektteams den Startschuss für die anstehenden Bauarbeiten. Aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie stammt der Hauptteil der Fördermittel für das Projekt. Für Fraunhofer waren Standortleiter Dr. Michael Hofer, Thomas Ramrath, Leiter des Direktorats Forschungsinfrastrukturen und Klimamanagement, sowie Bereichsleiter Dr. Arne Roth vor Ort.
Seit 2009 ist der Institutsteil BioCat in Straubing aktiv und wächst kontinuierlich. Der rund 800 Quadratmeter große Neubau wird moderne Labore und ein Technikum beherbergen. Dort können neue Verfahren bis hin zu einem industrierelevanten Maßstab weiterentwickelt werden.
Ein zentraler Schwerpunkt ist das Zentrum für nachhaltige Kraftstoffe (ZENK). Gemeinsam mit Fraunhofer UMSICHT werden hier Syntheserouten für CO₂-neutrale Kraftstoffe erforscht – auf Basis erneuerbarer Rohstoffe und Energien.
Mit dem Neubau wächst auch räumlich weiter zusammen, was den Standort inhaltlich längst prägt: Fraunhofer IGB, TUM Campus Straubing, BioCampus, Technologie- und Gründerzentrum sowie die Demonstrationsanlage MultiPilot. Ihre enge Vernetzung schafft beste Voraussetzungen, um Forschung, Entwicklung und wirtschaftliche Anwendung zusammenzubringen und nachhaltige Wertschöpfung in der Region zu ermöglichen.
Wir freuen uns über diesen wichtigen Meilenstein für den Forschungs- und Innovationsstandort Straubing – und besonders für unseren Hafen.
Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier: Spatenstich für neuen Fraunhofer-Forschungsbau am Hafen Straubing-Sand – Fraunhofer IGB


