PlanB Start-Ups

Damit aus grünen Geschäftsideen Zukunft wird

Im BIO-KAI im Hafen Straubing-Sand fördern wir biobasierte Gründer mit Aktivitäten wie B2B-Talks, Business-SpeedDatings oder Beratung von GründerInnen, die in der Bioökonomie Fuß fassen wollen. Unser größtes Projekt in diesem Bereich, das uns sehr am Herzen liegt, ist aber unser Gründerwettbewerb PlanB Biobasiert.Business.Bayern.

Bei diesem Wettbewerb sind wir auf der Suche nach Grünen Gründern, Innovatoren und START-UPS, die wie wir einen PlanB zum Erdöl verfolgen: Nachhaltige Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen kommerzialisieren und so einen „grünen“ Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft bieten. Ressourcenschonung und Wiederverwendung voran treiben, neue Optionen für die Kreislaufwirtschaft schaffen und CO2 bzw. Erdöl einsparen – das alles ist durch die Nutzung biobasierter Roh- und Reststoffe möglich. Und das alles wollen wir zusammen mit unseren Gründern erreichen. Damit aus „grünen“ Geschäftsideen Zukunft wird.

Der Freistaat Bayern und wir als Veranstalter von PlanB unterstützen die Teilnehmer dabei, diese Ideen umzusetzen. Wir begleiten Gründer, die wachsen und die Welt mit ihrer Idee ein klein wenig besser machen wollen.

Der Wechsel von einer erdölbasierten hin zu einer biobasierten Industriegesellschaft erfordert den Einsatz einer Vielzahl unterschiedlicher biobasierter Roh- und Reststoffe. Dabei entstehen spannende neue Märkte – nicht nur für den energetischen Einsatz von Biomasse, sondern auch für deren stoffliche Nutzung vom Biopolymer bis hin zum Designermöbel.

Die Chancen für „Grüne Geschäftsideen“ waren noch nie besser – im BIO-KAI im Hafen Straubing-Sand werden genau diese Ideen bei PlanB gezielt gefördert.

Wir sind Gründer – die Sieger von PlanB 2018/2019

Gratulation den Siegern und allen anderen knapp 30 PlanB-TeilnehmerInnen, die es bis ins Finale geschafft haben. Vom HanfBayern bis zur biobasierten Mikroemulsion für umweltfreundliche Lacke – „grüne“ GründerInnen haben’s drauf und einen echten PlanB für eine nachhaltigere Zukunft.

Die freisicht – sustainable eyewear GmbH aus Freising hat sich sowohl den Publikumspreis als auch Platz 1 und damit 5.500 € und eine Startereinheit im #BioCubator gesichert
„Die Bisherige Fertigung von Holzbauteilen stellt grundsätzlich eine Kompromisslösung dar. freisicht kombiniert Massivholz mit Verformbarkeit und gewünschter Festigkeit. Freisicht wendet revolutionäres Fertigungsverfahren im Bereich aller designrelevanten Holzbauteile an.“ (S. Wittmann, freisicht)

Platz 2 belegt das Startup #Acticell aus Wien
„ACTICELL is a young and dynamic company dedicated to develop innovative solutions for emerging trends in the textile industry. Our focus revolves around research and development of one-of-a-kind environmentally friendly products for denim fabrics such as dyeing and bleaching.” (Christian Schimper, acticell)

Platz 3 geht an die Biotechnologen von a+pro aus Lemgo in NR
„Almost half of the protein from food production is not utilized as food. We only need to recover it and pick the best parts, for example from side streams like rape seed or hemp bagasse. We can. From any source. In any quality.” (Timo Broeker, a+pro))

Den Preis für die „Beste Entwicklungsleistung“
durfte das Gründerteam Daniel Baumann und Markus Kneissl – unsere HanfBayern – mit nach Hause nehmen. Mit ihrem Gewinn, einem Intensiv-Coaching mit der Hans Lindner Stiftung werden Sie ihre „PS garantiert auf die Straße bringen“.

Zu unseren TOP5 gehören die Finalisten

#Regiothek aus Passau
„Die Regiothek, der zentrale Ort im Internet für nachhaltig hergestellte Lebensmittel aus der eigenen Umgebung. Hier können regionale Lebensmittel ohne Aufwand angeboten und gefunden werden. Unser Ziel: durch die Herstellung von Transparenz den Lebensmittelmarkt nachhaltig zu verändern – um ehrlich hergestelltes Essen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und kleine Strukturen zu stärken.“ (Simon Nestmeier, regiothek)

#Seebeck250 aus Wismar
„Das Holz-BHKW für den Wohnraum heizt das Haus, erwärmt Brauchwasser mit 10 –20 kW und versorgt mit bis zu 250 Watt Strom die Heizungspumpen und Steuerungen, beleuchtet die Räume mit LED-Licht, betreibt Kühlschrank oder Kleinversorger wie Laptop und Handy. Und bei Stromausfall liefert es die häusliche Grundversorgung aus dem Rohstoff Holz“ (Horst Erichsen, Seeback250)

Ein hochkarätiges Umfeld biobasierter Gleichgesinnter – das hört sich doch erfolgversprechend an. Interessiert? Dann gleich zum Hörer oder zur Tastatur greifen!