Kombinierter Verkehr

Für Wirtschaft, Mensch & Umwelt

Eine intermodale Logistikkette soll vor allem eines: die unterschiedlichen Verkehrsträger wirtschaftlich und effizient verknüpfen und auf diese Weise Energie, Kosten und Zeit einsparen. Im besten Falle entsteht so eine Win-win-Situation für Wirtschaft, Mensch und Natur.

Am trimodalen Hafen Straubing-Sand können schon bisher beträchtliche Mengen auf Straße, Schiene und Wasser umgeschlagen werden. Mit dem Bau eines Terminals für kombinierten Verkehr (KV-Terminal) im Osten des Hafengebietes wird künftig noch einmal verstärkt auf den Schienenverkehr gesetzt. Die Konzeption des KV-Terminals – das optimal eingebunden ist in das logistische Netzwerk der Autobahnen A3 und A92, der Bundesstraßen B8 und B20 sowie der Eisenbahnmagistrale Frankfurt – Wien – ist grundsätzlich bimodal ausgerichtet. Bei Bedarf ist eine Anbindung an die Großschifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau aber problemlos über Shuttleverkehre möglich.

Mit der Schaffung von Containerterminals wird die Nutzung des Schienenweges deutlich interessanter: Container werden auf der Schiene transportiert, am KV-Terminal umgeschlagen und dann mit LkW nur noch zum regionalen Zielort gefahren. Oder eben aus der Region nur noch zum Terminal im Hafen Straubing-Sand gebracht, von wo aus sie ihre Reise antreten. Der Schwerverkehrsanteil auf den drei Hauptverbindungen A3, B8 und B20 kann so deutlich verringert werden.

Die Win-win-Situation im Überblick:

Für die Umwelt:

Reduzierung von Emissionen durch die ökologisch anerkannte Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene – der errechnete Verlagerungseffekt durch das KV-Terminal am Hafen Straubing-Sand entspricht dem Wert von 106.393.400 Tonnenkilometern/pro Jahr

Für den Menschen:

Entlastung der stark befahrenen A 3 (mit einem Schwerverkehrsanteil im Bereich Straubing von über 22%), des vorhandenen Straßennetzes sowie der Ortsdurchfahrten entlang der Transportwege

Für die Wirtschaft:

Noch mehr Flexibilität und Effizienz durch Nutzung der neuen Möglichkeiten am LOGISTIK-KAI des Hafens Straubing-Sand

 

Planfeststellungsverfahren

Der Zweckverband Hafen Straubing-Sand hat bei der Regierung von Oberbayern die Änderung des Planfeststellungsbeschlusses vom 22.08.2018 beantragt. Die öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen erfolgt derzeit in der Stadt Straubing vom 05.09.2022 bis 04.10.2022 und in der Gemeinde Aiterhofen vom 07.09. bis 06.10.2022. Nähere Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung können Sie den Amtstafeln und Internetseiten der Stadt Straubing und der Gemeinde Aiterhofen entnehmen. Die Antragsunterlagen finden Sie nachfolgend:

 

 

 

 

Planfeststellungsbeschluss vom 22.08.2018

Zentral, bestens angeschlossen, gut aufgestellt und dazu noch durch und durch menschlich…
Wenn auch Sie von den Vorteilen des Hafens Straubing-Sand profitieren wollen – Anruf oder Mail genügt!